{"id":272,"date":"2010-06-27T03:09:52","date_gmt":"2010-06-27T01:09:52","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dummschwitzer.de\/blogsys2013\/?p=272"},"modified":"2014-02-27T03:44:11","modified_gmt":"2014-02-27T01:44:11","slug":"27-internationaler-trierer-stadtlauf","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.dummschwitzer.de\/blogsys2013\/?p=272","title":{"rendered":"27. Internationaler Trierer Stadtlauf &#8211; Der Tag, der alles ver\u00e4nderte"},"content":{"rendered":"<p><strong>Sonntag, 27.06.2010<\/strong><\/p>\n<p>6:59 Uhr.<br \/>\nIch dr\u00fcckte den Alarm des Handy weg, bevor er auch nur die Chance hatte, f\u00fcr Radau zu sorgen.<br \/>\nImmerhin befand ich mich nicht im heimischen Bett, sondern auf dem K\u00fcchenboden meines sehr guten Freundes Matthias.<br \/>\nGeschlafen hatte ich vor lauter Aufregung so gut wie gar nicht.<br \/>\nDer Video- und Pizzaabend gestern hatte zudem meine eh schon angespannte Verdauung vollends \u00fcberfordert.<br \/>\nUnd so verabschiedete sich etappenweise \u00fcber die gesamte Nacht verteilt mein m\u00fchsam angetrunkener Fl\u00fcssigkeitsvorrat mitsamt Pizza recht effektvoll in die Kanalisation.<br \/>\nGanz toll.<br \/>\nLangsam und appetitlos a\u00df ich eine Banane, dazu ein wenig M\u00fcsli, aber trank m\u00f6glichst viel Wasser.<br \/>\nUnd wartete.<br \/>\nDie Sporttasche hatte ich bereits 2 Tage zuvor in Leverkusen gepackt.<br \/>\nF\u00fcr mich gab es also nichts mehr sinnvolles zu tun.<br \/>\nDer Start w\u00fcrde erst um 10 Uhr sein, die Startnummer hatten mir Steffi, eine sehr gute Freundin, und ihr Vater Marco, die ebenfalls beide morgen teilnehmen w\u00fcrden, am Vorabend noch schnell vorbei gebracht.<br \/>\nKurz nach 8 Uhr machte ich mich auf den Weg zum Start und schaute noch auf einen Sprung bei ebendieser Freundin vorbei.<br \/>\nWir versuchten die Nervosit\u00e4t irgendwie zu verdr\u00e4ngen, gaben uns noch ein paar letzte, gut gemeinte Tipps, w\u00fcnschten uns Gl\u00fcck und dann machte ich mich schonmal auf den Weg.<br \/>\n<!--more--><br \/>\nNach einigen kreativen Schlenkern durch die trierer Innenstadt fand ich schlie\u00dflich das ersehnte Parkhaus.<br \/>\nEigentlich komme ich mittlerweile in Trier ganz gut zurecht, aber wer konnte auch ahnen, dass zu einem Stra\u00dfenlauf etliche Stra\u00dfen in der N\u00e4he des Startes gesperrt sein w\u00fcrden?!<\/p>\n<p>So w\u00fchlte ich mich sehr nerv\u00f6s und voller ungewisser Erwartung inmitten von allesamt viel sportlicher und souver\u00e4ner wirkenden Mitstartern in Richtung Brotstra\u00dfe, wo sich der Start befinden sollte.<\/p>\n<p>Ob das Knie halten w\u00fcrde?<br \/>\nWer die Geschichte des &#8218;Ur-Dummschwitzers&#8216; gelesen hat, wei\u00df dass ich wenige Wochen zuvor eine mehrw\u00f6chige Zwangslaufpause aufgrund erheblicher Kniebeschwerden einlegen musste, gefolgt von einem langwierigen und belastenden Aufbautraining.<br \/>\nDamals bef\u00fcrchtete ich, dass es das Ende meiner sportlichen Aktivit\u00e4ten sein k\u00f6nnte.<br \/>\nAber jetzt, mit \u00fcber einem Jahr Abstand betrachtet, war es das Beste was mir \u00fcberhaupt passieren konnte.<br \/>\nDenn so lernte ich gerade noch rechtzeitig, dass richtiges Lauftraining eben nicht nur schnelles geradeaus Laufen umfasste, sondern ebenso langsamere Laufeinheiten auf wechselnden Untergr\u00fcnden, richtiges und konsequentes Dehnen, Rumpfmuskulatur-Aufbau, das sogenannte Lauf-ABC (also Lauf-Technik), das Einhalten der Regenerationsphasen und auch eine grunds\u00e4tzliche Ern\u00e4hrungslehre.<br \/>\nNat\u00fcrlich habe ich das nicht alles in 12 Wochen gelernt.<br \/>\nUnd sogar jetzt (im Juni 2011) lerne ich noch stetig dazu.<br \/>\nAber damals nahm alles seinen Anfang, eben durch diesen Orthop\u00e4den &#038; Physiotherapeuten &#8211; und passionierten L\u00e4ufer.<\/p>\n<p>Meine Zielzeitvorgabe lag bei 45 Minuten.<br \/>\nSchneller (meine damalig TB war 44:22min) &#8218;erlaubte&#8216; der Arzt nicht &#8211; und langsamer wollte ich ich nicht.<br \/>\nAber wie sollte ich da bittesch\u00f6n steuern?<br \/>\nIch hatte keine GPS-Uhr, keine Stoppuhr und meine analoge Armbanduhr besa\u00df nichtmal einen Sekundenzeiger.<br \/>\nAlso kam ich auf die glorreiche Idee meinen iPod zur Uhr umzuwandeln.<br \/>\nDamals lief ich ja tats\u00e4chlich noch jedes Training mit Musik.<br \/>\nIch richtete mir eine spezielle Playlist ein und rechnete mir im Vorfeld aus an welcher Kilometer-Marke ich mich wo in der Playlist &#8218;befinden&#8216; sollte, um die Zielzeit m\u00f6glichst genau zu halten.<\/p>\n<p>Das Ergebnis dieses professionellen Timetrackings malte ich mir am Vorabend unter Matthias&#8216; am\u00fcsierten Blicken mit einem wasserfesten Stift in die Hand.<br \/>\nDas Ganze sah dann so aus:<\/p>\n<p><strong><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/www.dummschwitzer.de\/_pics_\/blog\/2010-06-27-trier\/img_0022.jpg\" alt=\"\" width=\"390\" height=\"293\" \/><\/strong><\/p>\n<p>Ins Hochdeutsche \u00fcbersetzt steht dort soviel wie:<br \/>\n<code><br \/>\nKm 1 - Zeit: 05:00min - Lied: Maneater (2. Strophe)<br \/>\nKm 2 - Zeit: 10:00min - Lied: Promicious Girl (2. Refrain)<br \/>\nKm 4 - Zeit: 19:00min - Lied: Burning Heart (Ende)<br \/>\nKm 5 - Zeit: 23:30min - Lied: Te Busque (Anfang)<br \/>\nKm 7 - Zeit: 32:00min - Lied: Burning Heart (Mittelteil)<br \/>\nKm 9 - Zeit: 40:00min - Lied: Wait for you (Ende)<br \/>\nSchlusskilometer -> Lied: Somebody to Love<br \/>\n<\/code><\/p>\n<p>Derart gewappnet reihte ich mich nach dem Warmlaufen in die Startaufstellung ein.<br \/>\nVor uns starteten die rasanten Handbiker unter unserem frenetischen Applaus ihr Rennen, danach waren auch wir an der Reihe.<br \/>\nLaut hallte der Startschuss um Punkt 10 Uhr von den alten H\u00e4userfassaden wider.<br \/>\nZuerst trippelten wir noch auf der Stelle, dann langsam ging es voran.<br \/>\nEin breiter Strom aus Menschen schob sich in immer schnelleren Tempo durch die trierer Altstadtgassen.<br \/>\nIn zum Teil haarstr\u00e4ubend engen Abstand Caf\u00e9s, Schaufenstern und sonstigen Einkaufspassagen-Inventar wie M\u00fclleimern, Blumenk\u00fcbeln und Laternen rannte ich mit einem Pulk recht schneller L\u00e4ufer am Gros vorbei, bis wir schlie\u00dflich von der Brotstra\u00dfe \u00fcber die Neustra\u00dfe auf die Saarstra\u00dfe gelangten und diese der gesamten L\u00e4nge nach abliefen.<br \/>\nDas Ganze ging zeitweise leicht absch\u00fcssig vonstatten und daher erreichte ich die Markierung &#8222;Km 1&#8220; schon zu Begin von &#8222;Maneater&#8220; und nicht etwa bei der 2. Strophe.<br \/>\nDie Saarstra\u00dfe ging schlie\u00dflich in die Matthiasstra\u00dfe \u00fcber, kurz bevor wir nach rechts ab \u00fcber die Aulstra\u00dfe auf die Konrad-Adenauer-Br\u00fccke abbogen, an deren Anfang sich die Verpflegungsstation 1 befand.<br \/>\nEs gab Wasserbecher und nasse Schw\u00e4mme.<br \/>\nDa sich die Temperaturen bereits deutlich jenseits der 20\u00b0C-Marke befanden, nahm ich dankbar einen Trinkbecher vom Tisch &#8211; und versch\u00fcttete nahezu alles auf den n\u00e4chsten beiden Schritten.<br \/>\nNa ganz super.<br \/>\nEs ging, leicht ansteigend, \u00fcber die Mosel und am Ende der Br\u00fccke wieder leicht abfallend unter der Luxemburger Strasse hindurch.<br \/>\nIch f\u00fchlte mich richtig gut.<br \/>\nKlar war es knackewarm, aber da ich sehr sehr weit hinten gestartet war, \u00fcberholte ich konstant andere L\u00e4ufer, ohne selbst \u00fcberholt zu werden und das obwohl ich mein Tempo arg reduzierte, um wieder in meinen Zeitplan zu kommen.<br \/>\nNach der Unterf\u00fchrung stieg die Stra\u00dfe wieder an.<br \/>\nDie Sonne brannte auf unsere K\u00f6rper und so langsam verstand ich warum Trier als l\u00e4ngste Distanz &#8217;nur&#8216; einen Halbmarathon anbot:<br \/>\nDie Luft gl\u00fchte und es ging kein Wind.<br \/>\nWir bogen rechts ab auf die Eurener Stra\u00dfe wo wir dann schlie\u00dflich ungef\u00e4hr auf H\u00f6he der R\u00f6merbr\u00fccke den Verpflegungstand 2 erreichten.<br \/>\nIch dicht vor mir lief ein junges M\u00e4dchen, sichtlich ersch\u00f6pft, ungef\u00e4hr 10 Meter weiter vor ihr ein P\u00e4rchen, ebenfalls schon nicht mehr ganz taufrisch.<br \/>\nJeder von uns schnappte sich einen Becher. Diesmal schaffte ich es zwei kleine Schlucke zu trinken, bevor ich den Rest verkippte. Am Ende der Station erhaschte ich noch einen der nassen Schw\u00e4mme und nahm ihn mit.<br \/>\nDie L\u00e4ufer vor dem P\u00e4rchen entfernte sich immer weiter von mir und &#8218;meinem&#8216; Pulk und so langsam d\u00e4mmerte es mir: Die halten mich nur auf.<br \/>\nTats\u00e4chlich hatte ich f\u00fcr einen Moment so etwas wie&#8230; &#8218;Mitleid&#8216; w\u00e4re \u00fcbertrieben. Aber &#8218;Hemmungen&#8216; waren es schon.<br \/>\nDie qu\u00e4len sich hier durch die Hitze, sehen dass unser Pulk den Anschluss verliert und jetzt w\u00fcrde ich sie ebenfalls zur\u00fcck lassen?<br \/>\nDas w\u00fcrde sie sicherlich noch mehr demotivieren.<br \/>\nAndererseits: Druff geschissen!<br \/>\nWir hatten bereits die Hornstrasse erreicht, als ich mir den Schwamm im Mund ausdr\u00fcckte, ihn fortwarf und das M\u00e4dchen sowie das P\u00e4rchen hinter mir liegen lie\u00df.<br \/>\nGerade noch rechtzeitig, um nicht selbst den Anschluss an die andere Gruppe zu verlieren.<br \/>\nVor der Kaiser-Wilhelm-Br\u00fccke stieg die Stra\u00dfe abermals steil an.<br \/>\nMein Vordermann nahm das Tempo etwas heraus, also \u00fcberholte ich nun auch ihn.<br \/>\nWenn man so weit hinten startet wie ich, gibt es keinen Mangel an &#8218;Vorderm\u00e4nnern&#8216; und tats\u00e4chlich: Da war schon der N\u00e4chste.<br \/>\nWir wechselten also wieder aufs rechte Moselufer, \u00fcbersprangen mit gro\u00dfen Schritten einige Verkehrsinseln (zwecks Ideallinie), schossen in die Merianstrasse und bogen auf die Nordallee ein.<br \/>\nHier erwartete uns Verpflegungsstation 3, die wir ebenfalls dankbar annahmen, ich in gewohnter Weise abermals mit Becher und &#8218;Schwamm-to-Go&#8216;.<br \/>\nAuf H\u00f6he der Porta Nigra drangen wilde Sambarythmen an unser Ohr. Hier befand sich ebenfalls die Spendenmatte, die mein Pulk durch ein Spalier jubelnder Menscen auch \u00fcberschritt.<br \/>\nGenerell muss ich sagen war fast jeder Meter (vielleicht mit Ausnahme der abgelegenen Eurener Strasse) von jubelnden Passanten ges\u00e4umt.<br \/>\nWas f\u00fcr eine grandiose Stimmung!<br \/>\n\u00dcber Christophstrasse und Balduinstrasse ging es sonnig und stetig ansteigend in Richtung Kaiserthermen.<br \/>\nDas Rennen war bereits im letzten Drittel und mein Vordermann legte ein paar Kohlen drauf.<br \/>\nIch zog meinen letzten Joker, nahm mein Kopftuch ab und wickelte es mir um das Handgelenk.<br \/>\nSofort sp\u00fcrte ich wie der Fahrtwind meinen gl\u00fchenden Kopf dank 1.5mm Kurzhaarfrisur deutlich herabk\u00fchlte.<br \/>\nDer psychologische Effekt auf mich war noch enormer und so hielt ich mit.<br \/>\nAuf H\u00f6he der Kaiserthermen ging es schlie\u00dflich abermals durch eine Unterf\u00fchrung.<br \/>\nDas Hinab war ja noch ganz angenehm, auch wenn die aufragenden Betonw\u00e4nde nun zus\u00e4tzlich auf uns hinabgl\u00fchten.<br \/>\nAber das Hinauf&#8230;<br \/>\nZ\u00e4hne zusammenbei\u00dfen, Augen zu und durch!<br \/>\nEtwas Anderes half da nicht.<br \/>\nNach einem kurzen St\u00fcck auf der S\u00fcdallee bogen wir abermals auf die Neustrasse ein. Allerdings nun in entgegen gesetzer Richtung wie zu Beginn des Rennens.<br \/>\nWir mobilisierten die letzten Reserven.<br \/>\nMein Vordermann schien aber noch mehr in petto zu haben, als ich.<br \/>\nEin Junge mit Warnweste rief uns zu:<br \/>\n&#8222;Nur noch 800m!&#8220;<br \/>\n&#8222;Und was ist, wenn der dich verarscht?&#8220;, schoss es mir durch den Kopf, &#8222;wenn du jetzt hier lossprintest &#8211; und dann ists doch noch l\u00e4nger?&#8220;.<br \/>\nWir erreichten wieder die kopfsteingepflasterte Brotstrasse.<br \/>\nIrgendwo wurde bereits ein gro\u00dfer Grill angefeuert.<br \/>\nAber die Luft stand auch hier so regungslos, dass ich kaum noch durch den schweren Kohlegestank atmen konnte.<br \/>\nJetzt musste gleich das Ziel zu sehen sein.<br \/>\nMein Vordermann gab noch mehr Gas.<br \/>\nIch hielt mit so gut ich konnte, aber \u00fcberholen w\u00fcrde ich ihn nicht mehr.<br \/>\nAls wir den Startbogen durchliefen, lief es mir kalt dne R\u00fccken herunter:<br \/>\nHier ist nicht das Ziel!<br \/>\nOhje, stimmt ja: Das Ziel ist am Hauptmarkt, nahe der Porta.<br \/>\nBis dahin sinds noch ein paar Meter.<br \/>\nWir stoben weiter durch die Altstadt, getrieben von den hundertfachen Zurufen der vielen, vielen Pasanten.<br \/>\nDurch Flatterband und Metalgitter rannten wir schlie\u00dflich dem Ziel entgegen und nach 44:47 Minuten beendete ich mein erstes 10km-Rennen auf dem 129. Platz, Klasse M30: Platz 16.<\/p>\n<p>Eine junge Frau h\u00e4ngte mir eine Medallie um, ich war v\u00f6llig verdutzt.<br \/>\nDieser Moment, nein, nicht dieser Moment: Diese gesamten 44:47 Minuten waren so intensiv, so unbeschreiblich.<br \/>\nSoetwas kann man nicht in Worte fassen.<\/p>\n<p>Nachdem ich mich irgendwann im Zielbereich wiederfand und dort 2 oder 3 Becher Zitronentee getrunken hatte, ersp\u00e4hte ich zuf\u00e4llig Marco mitsamt Frau und Freunden. Ich w\u00fchlte mich zu ihnen durch und zusammen feuerten wir Steffi auf ihren letzten Metern an.<br \/>\nDanach ging es erstmal ab unter die dringend n\u00f6tige Dusche und sp\u00e4ter mit alle Mann ins nahe gelegenen &#8218;Coyote&#8216; zum ausf\u00fchrlichen Brunsh.<br \/>\nNat\u00fcrlich schilderten wir drei Laufhelden ganz ausf\u00fchrlich unsere L\u00e4ufe und ernteten anerkennende Blicke.<br \/>\nIch erz\u00e4hlte auch noch von einem anderen Lauf, den noch niemand der Anwesenden kannte, und auch icht hatte nur durch Zufall in einer Zeitschrift dar\u00fcber gelesen.<br \/>\nDem <a href=\"http:\/\/www.dummschwitzer.de\/blogsys2013\/?p=164\">&#8222;Fishermen Friends: Strongmen Run&#8220;<\/a>.<br \/>\nOb wir jemals so fit sein w\u00fcrden, um den zu bestehen?<br \/>\nWenn, dann nur in vielen vielen Jahren&#8230;<\/p>\n<p>Am Nachmittag schlie\u00dflich schauten Matthias und ich zusammen das 4:1 (2:1) unserer Nationaljungs gegen England &#8211; und dann hie\u00df es auch schon leider wieder &#8222;Auf, auf gen Heimat&#8220;.<br \/>\nDort gab es dann noch eine kleine, mittern\u00e4chtliche Privatfeier bei Feinkost &#8222;M\u00e4cces&#8220; mit einer XXL-Packung Chicken McNuggets, sowie 2 dicken Burger, Pommes, Cola (aber light!) und hintendrauf noch ein Schokoeis.<br \/>\nSchlie\u00dflich musste das Kaloriendefizit wirksam bek\u00e4mpft werden.<br \/>\nOder so&#8230; irgendwie&#8230; halt.<\/p>\n<p>In jener Nacht fasste ich den Entschluss in diesem Jahr auf jeden Fall noch weitere Wettk\u00e4mpfe zu bestreiten.<br \/>\nVielleicht sogar einen Triathlon.<br \/>\nKraulschwimmen kann ich immerhin ganz gut und mit dem Rennrad bin ich quasi aufgewachsen.<\/p>\n<p>&#8230;20 Tage sp\u00e4ter endeten meine Ambitionen in einem \u00fcblen Rennrad-Crash in Neuss und so blieb der L\u00e4ufer Kasi ein L\u00e4ufer<\/p>\n<p>Aber man soll ja niemals &#8217;nie&#8216; sagen.<\/p>\n<p>Euer Dummschwitzer<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sonntag, 27.06.2010 6:59 Uhr. Ich dr\u00fcckte den Alarm des Handy weg, bevor er auch nur die Chance hatte, f\u00fcr Radau zu sorgen. Immerhin befand ich mich nicht im heimischen Bett, sondern auf dem K\u00fcchenboden meines sehr guten Freundes Matthias. 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