{"id":395,"date":"2012-02-25T14:57:52","date_gmt":"2012-02-25T12:57:52","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dummschwitzer.de\/blogsys2013\/?p=395"},"modified":"2013-10-16T00:02:10","modified_gmt":"2013-10-15T22:02:10","slug":"ins-eiskalte-wasser","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.dummschwitzer.de\/blogsys2013\/?p=395","title":{"rendered":"&#8230;ins eiskalte Wasser! &#8211; &#8222;Trockentriathlon 70.3&#8220;"},"content":{"rendered":"<p><strong>Samstag, 25. Februar 2012<\/strong><\/p>\n<p><code><strong>Projekt XX: StrongmanRun 2012<\/strong><\/code><\/p>\n<p><code>Tag: 143 \/ 84. Trainingstag: \"Trockentriathlon\"<br \/>\nWetter: 12\u00b0C, bew\u00f6lkt. Perfektes Rennwetter<\/code><\/p>\n<p>Nach einer \u00fcberraschend ruhigen Nacht purzelte ich kurz nach 10 Uhr aus dem Bett.<br \/>\nEigentlich viel sp\u00e4ter als geplant&#8230; aber egal, ein Zeitziel habe ich mir heute nicht gesetzt.<\/p>\n<p>Denn heute werde ich meinen ersten Triathlon bestreiten!<br \/>\nNaja, fast.<br \/>\nIch habe mich nicht f\u00fcr einen echten Wettkampf angemeldet, ich habe ja noch nichtmal ein eigenes Bike.<br \/>\nDie Idee kam mir gestern auf der Arbeit.<br \/>\nIn Steinwurf-Weite vom Fitness-Studio entfernt befindet sich unser Spa\u00dfbad.<br \/>\nUnd im Studio selbst stehen Spinning-Bikes und Ergometer, auf der Au\u00dfenanlage befindet sich eine 400m-Bahn.<br \/>\nHerz, was willst du mehr?!<br \/>\n<!--more--><br \/>\nDie Wechselzeiten werden nat\u00fcrlich utopisch hoch sein!<br \/>\nBeim ersten Wechsel muss ich mich im \u00f6ffentlichen Schwimmbad komplett abtrocken, in zivil umziehen, bezahlen, zum Parkplatz rennen und am Auto die Sporttaschen wechseln und dann fast 1000m zum Studio rennen, dort einchecken und die Spinning-Klamotten anziehen.<br \/>\nBeim zweiten Wechsel kann ich zwar &#8222;vor Ort&#8220; bleiben, muss aber trotzdem das Bike schrubben. Normalerweise reicht es ja mit Desinfekt und nem Papiertuch Lenker und Sattel kurz abzuwischen, aber ich w\u00fcrde heute etwas gr\u00fcndlicher putzen, denn nach meinen 90km kann ich niemanden zumuten sich in diesen Siff zu hocken.<br \/>\nDanach runter zum Spind, Klamotten wechseln, Laufges\u00f6ff greifen und ab zu Bahn und dort erstmal meine Verpflegungs-Station aufbauen.<\/p>\n<p>Die &#8222;Spielregeln&#8220; lauten daher wie folgt:<br \/>\nF\u00fcr jeden Wechsel bekomme ich max. 15 Minuten &#8222;Freizeit&#8220;, wenn ich diese Zeit \u00fcberschreite, l\u00e4uft die Uhr wieder an.<br \/>\nWenn ich die Zeit nicht ausnutze, bekomme ich den Rest der Viertelstunde jedoch nicht gutgeschrieben.<br \/>\nTrotzdem wird durch die \u00f6rtlichen Gegebenheiten meine Gesamtzeit sehr verf\u00e4lscht werden, dessen bin ich mir bewusst.<br \/>\nAber heute geht es auch erstmal wirklich nur um das Ankommen. Die Zeit ist tats\u00e4chlich nur zweitrankig, schon alleine weil ich n\u00e4chste Woche Sonntag das erste 10km-Rennen der Saison ansteht!<br \/>\nAlleine deshalb w\u00fcrde ich mich heute nicht komplett verausgaben d\u00fcrfen!<\/p>\n<p>Nach meinem Fr\u00fchst\u00fcck bestehend aus einem Eiwei\u00df-Shake und 2 Scheiben Honigbrot mit K\u00e4se fuhr ich ins Schwimmbad.<br \/>\nMeine Aufregung wuchs ins Unermessliche&#8230;<\/p>\n<p>Am Becken angekommen stellte ich fest, dass die Schnellschwimmerbahn komplett leer war.<br \/>\nIch spuckte in die Brille, legte sie mir extra eng an, schaltete meine Armbanduhr in den Stopwatch-Mode.<br \/>\nEin Blick auf die Wanduhr.<\/p>\n<p><strong>11:50 Uhr. Ich dr\u00fcckte Start.<\/strong><\/p>\n<p>Eine Bahn ist 25m lang, 4 Bahnen ergeben 100m. 19hundert Meter liegen vor mir. Das ergibt 38 &#8222;Doppelbahnen&#8220;, also 38 mal muss ich wieder am Startblock abschlagen.<br \/>\nDadurch lassen sich Verz\u00e4hler vermeiden.<br \/>\nRelativ unangestrengt, aber auch relativ langsam schwimme ich daher.<br \/>\nIn meinem Kopf geistern viele Gedanken herum.<br \/>\nBin ich zu schnell? Oder kann ich mir ein h\u00f6heres Tempo erlauben? Hier ist niemand, kein &#8222;Vergleich&#8220;, kein Tempomacher.<br \/>\nIch beende die erste Doppelbahn, und fortan gibt es f\u00fcr mich nur einen Gedanken: &#8222;Eins, Eins, Eins&#8230; Eine Doppelbahn hast du schon, Eins, Eins, Eins,&#8220;<br \/>\nNach etwas unter einer Minute erreiche ich abermal den Block. In meinem Kopf rattert der Z\u00e4hler hoch: &#8222;Zwei, Zwei, Zwei&#8230;&#8220;<\/p>\n<p>Jetzt ger\u00e4t es mir zum Vorteil, dass ich der einzige Schwimmer auf der Bahn bin: Ich muss nicht Ausschau halten, ob ich jemanden einhole, oder mir jemand entgegen kommt (obwohl ich ich mich aus Gewohnheit immer rechts in der Bahn halte). Den Kopf lasse ich ganz locker und entspannt waagerecht im Wasser. Unter mir gleiten die Fliesen hinweg. Das &#8222;Schwarze T&#8220; k\u00fcndigt das Beckenende 5m vorher an.<br \/>\n&#8222;Drei, Drei, Drei&#8230;&#8220;<br \/>\nMein Kopf besteht nur noch aus dieser Zahl.<br \/>\nIn den wenigen Augenblicken, die er zum Einatmen seitlich aus dem Wasser dreht, nehme ich zwar Eindr\u00fccke auf, aber richtig wahrnehmen oder gar ernsthaft abspeichern kann ich sie nicht.<br \/>\nZu wichtig ist dieser eine Gedanke, die Zahl in meinem Kopf! &#8222;Vier, Vier, Vier&#8230; Wende&#8230; F\u00fcnf, F\u00fcnf, F\u00fcnf&#8230;&#8220; Verz\u00e4hlen w\u00fcrde die Endzeit erheblich, n\u00e4mlich um fast eine Minute verf\u00e4lschen.<br \/>\nDie ersten 10 Doppelbahnen beendete ich in genau 10 Minuten. Punkt 12 &#8211; High Noon.<br \/>\nOk, die Arme sind fit, die Beine werden nur m\u00e4\u00dfig eingesetzt. Legen wir ne Schippe drauf.<\/p>\n<p>Schier endlos lange gleite ich dahin. Keinerlei Eindr\u00fccke von au\u00dferhalb erreichen mich mehr. Alles ist so monoton. Ich sehe nur die Fliesen und meine regelm\u00e4\u00dfig vorbeihuschenden H\u00e4nde.<br \/>\nM\u00f6glichst keine Blasenspur ziehen; jede Luftblase zeugt von Energieverschwendung!<\/p>\n<p>Als ich bei &#8222;Einunddrei\u00dfig&#8220; angekommen bin, jagen drei Halbstarke in meine Bahn. Zwei mit Shorts&#8230; Einer mit normaler Schwimmhose.<br \/>\nSie kommen mir entgegen, werfen eine Blasenspur hinter sich her, als haben sie eine Monatspackung Brausetabletten in den Hosen verstaut.<br \/>\nDas ist kein schlechter Schwimmstil &#8211; Das ist gar kein Schwimmstil.<br \/>\nDie Beine machen den Froschschlag vom Brustschwimmen, die Arme wedeln wild umher, entfernt ans Kraulen erinnernd und der Kopf h\u00e4ngt hochrot \u00fcber Wasser, wird aber, der Form halber, wild von links nach rechts und zur\u00fcck geworfen.<br \/>\nInnerlich verdrehe ich die Augen&#8230; das lief bisher irgendwie auch einfach zu gut.<br \/>\nNaja, aus Erfahrung wei\u00df ich ja, dass solche &#8222;Schnellschwimmer&#8220; in der Regel nur eine Bahn durchhalten &#8211; Wenn \u00fcberhaupt.<br \/>\nUnd tats\u00e4chlich. Die beiden Shorts-Schwimmer schaffen ihre schnelle Bahn in fast 35 Sekunden, versuchen sich an einer Wende und verlassen dann doch die Bahn unter der Schwimmkette hindurch.<br \/>\nDer Dritte mit der normalen Badehose jedoch bleibt. Kurz bevor ich ihn \u00fcberholen muss, verl\u00e4sst aber auch er die Bahn spurlos.<br \/>\n&#8222;Dreiunddrei\u00dfig, Dreiunddrei\u00dfig&#8230;&#8220;<br \/>\nBald habe ich es, bald, bald, bald. Jetzt nochmal eine Schippe drauf!<\/p>\n<p><strong>Nach 33:31min schlage ich am Sprungbock ab: &#8222;Achtunddrei\u00dfig!&#8220;<\/strong><\/p>\n<p>Sofort stoppe ich die Stopuhr und schalte auf den normalen Modus: 12:23 Uhr.<br \/>\nJetzt l\u00e4uft die Wechselzeit. 15 Minuten habe ich frei.<\/p>\n<p>Barfu\u00df husche ich an der Dusche vorbei zum Spind, trockne mich ab, kralle meine kleine T\u00fcte und verschwinde in der Kabine.<br \/>\nWahrscheinlich hat noch nie jemand so ergiebig in einer Schwimmbadumkleide geflucht, wie ich heute!<br \/>\nMir l\u00e4uft die Zeit davon&#8230; ich feuere die Badehose, Brille und das Handtuch in einen Gefriebeutel, rein in die Klamotten und ab zu Kasse!<br \/>\nDer Weg zum Auto, welches vorm Studio steht, kommt mir so lang wie noch nie vor.<br \/>\nGerade als ich dort meine Sporttasche greife und mich auf mache, laufen die 15 Minuten ab.<br \/>\nVerdammt. Verdammt. Verdammt.<br \/>\nMit 13 Strafminuten auf dem Konto starte ich das Bike.<br \/>\nIn der Hektik hatte ich den Mp3-Player im Spind vergessen und musste nochmal zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Vorgenommen hatte ich mir 90km bei 200 Watt.<br \/>\nAber bereits nach einer Minute schaltete ich auf 220 Watt hoch. 200 kam mir vor wie im Leerlauf!<br \/>\nAn Verpflegung hatte ich dabei: 3 Liter Raketentreibstoff XXL und je 3 Eiwei\u00df- und Energie-Riegel.<br \/>\nDie Beine f\u00fchlen sich \u00fcberraschend fit an. Der Drehzahlmesser steht fast wie festgenagelt bei 110 RpM.<br \/>\nNach 3km l\u00f6ste sich der erste Schwei\u00dftropfen von meinem Kinn und platschte auf das Handtuch, welches ich \u00fcber den Lenker gelegt hatte.<br \/>\nViele, sehr viele weiter w\u00fcrden folgen.<br \/>\nDer Kilometerz\u00e4hler huscht recht flott vorw\u00e4rts. Schon bald zeigt er 4,50 an: 5% der Strecke habe ich schon!<br \/>\nWow, das geht sich tats\u00e4chlich gut an.<br \/>\nBereits nach 9km, also 10% der Gesamtstrecke, gebe ich aber diese Rechnerei schon wieder auf.<br \/>\nIch gebe mich ganz dem Rythmus meiner Rennrad-Playlist hin.<br \/>\n2006 hatte ich diese erstellt und seitdem bei jedem Ausritt auf meinem Bike dabei gehabt.<br \/>\nAber irgendwie gef\u00e4llt sie mir jetzt nicht mehr.<br \/>\nDiese Lieder habe ich zum letzten Mal am Morgen jenes 17.7.2010 geh\u00f6rt.<br \/>\nEine der letzten Erinnerungen bevor ich im Krankenwagen wieder zu mir kam.<br \/>\nBenommen, blutverschmiert und zur Sicherheit in eine Vakuum-Matraze verschn\u00fcrt, um eine Querschnittsl\u00e4hmung zu verhindern.<br \/>\nIch wechsle die Playlist auf &#8222;KCM 2k10-01&#8220;.<br \/>\n&#8222;Kasi&#8217;s Crosstrain Mix Nr.1 2010&#8220;.<br \/>\nOh man, was ist das lange her! Lena tr\u00e4llert ihren &#8222;Satellite&#8220;, zu dieser Playlist habe ich damals mein Wettkampf-Lauftraining begonnen.<br \/>\nJetzt also Triathlon.<br \/>\nDas passt!<br \/>\nAbwechselnd von den Riegeln abbei\u00dfend und einen Schluck Saft trinkend strampel ich mich durch die erste Stunde.<br \/>\nDann bricht das Ger\u00e4t ab. Mehr als 60 Minuten am St\u00fcck gibt das Ding leider nicht her.<br \/>\nSofort resette ich und \u00fcberspringe damit die &#8222;Cooldown-Phase&#8220;, tippe wieder 220 Watt ein und notiere auf einem kleinen Zettel die zur\u00fcckgelegte Distanz:<br \/>\n34,87km.<br \/>\nKnapp unter 35 km\/h also.<br \/>\nKein wirklich erhebender Schnitt, aber man kann auch das leider nicht 1zu1 aufs Rennrad \u00fcbertragen.<br \/>\nMunter radel ich weiter.<br \/>\nDen Blick leider immer mehr nach unten auf die Beine gerichtet. Nicht weil ich Angst habe, sie k\u00f6nnten mich verlassen: Es ist von der Haltung einfach bequemer, wenn man den Kopf nicht st\u00e4ndig hochhalten muss. Allerdings sollte ich mir das besser gar nicht erst angew\u00f6hnen. Wenn man mit einem echten Bike unterwegs ist, braucht man neben voller Beinkraft n\u00e4mlich auch volle Konzentration &#8211; zu jeder Zeit!<\/p>\n<p>Andreas kommt vorbei und wir unterhalten uns eine Weile.<br \/>\nDurch diese willkommene Ablenkung geht zwar meine Drehzahl etwas runter, aber immerhin vergeht so auch eine Viertelstunde ohne Gedanken an die Anstrengung.<br \/>\nObwohl meine Antworten recht kurzsilbig bzw. sehr abgehackt klingen.<\/p>\n<p>Dann ist die erste Flasche leer.<br \/>\nIch \u00fcberschlage: Erst 1\/3 der Distanz und schon 1\/2 der Verpflegung&#8230; das KANN nicht gut gehen!<\/p>\n<p><strong>&#8222;Ach, ich verdammter Idiot!&#8220;<\/strong><\/p>\n<p>Man, man, man! Was f\u00fcr ein Deppenfehler!<br \/>\nAuf dem Rennrad habe ich zum Teil bis zu 3 Pullen dabei gehabt: 2 im Rahmen, 1 Hinter dem Sattel<br \/>\nDas waren zwar nur jeweils kleine 0,75 Liter Teile, also alles in allem 2,25 Liter&#8230; aber wie konnte ich denken, dass ich heute mit 2 mal 0,65 Litern, insgesamt nur 1,3 Litern, im geschlossenen Raum, also ohne k\u00fchlenden Fahrtwind, auskomme!?<br \/>\nGanz ruhig bleiben, nicht hektisch werden.<br \/>\n650ml sind sind ja noch da.<\/p>\n<p>Auf das Ergometer neben mir setzt sich ein zerbrechlich wirkender, \u00e4lterer Herr.<br \/>\nIhn selbst nehme ich zuerst gar nicht wahr, aber sein Shirt hat eine gewaltige Anziehungskraft auf mich!<br \/>\n&#8222;Ironman Finisher &#8211; 3,8 Swim &#8211; 180 Bike &#8211; 42,2 Run&#8220;<\/p>\n<p>Na also!<br \/>\nWenn dieses &#8222;Pers\u00f6nchen&#8220; einen ganzen Ironman schafft, dann werde ich doch hier und jetzt und heute einen Halben zustande bringen!<\/p>\n<p>Weiter radeln, einfach weiter radeln!<br \/>\nDer alte Mann neben mir ist mein Mutmacher. Was der kann, kann ich schon lang!<br \/>\nNach 6km steigt er vom Ergometer und gr\u00fc\u00dft mich freundlich.<br \/>\nIch gr\u00fc\u00dfe kurz zur\u00fcck und sage: &#8222;Sch\u00f6nes Shirt!&#8220;<br \/>\n&#8222;Ach das? Das hat mir ein Freund geschenkt. So einen Triathlon w\u00fcrde ich ja niemals durchstehen!&#8220;<br \/>\n&#8230;<br \/>\nDa verschwindet auch der letzte Rest von Zweckoptimismus spurlos in mir.<br \/>\nLangsam geht die Drehzahl zur\u00fcck. Von 115 auf 105.<br \/>\nMein Mund wird immer trockener.<br \/>\nIch muss trinken, in Gedanken h\u00f6re ich Andreas Raelerts Stimme:<br \/>\n&#8222;Wenn du erst einmal dehydrierst, dann kommst du nie wieder ins Rennen zur\u00fcck!&#8220;<br \/>\nIch muss trinken, noch einen Schluck.<br \/>\nDann ist auch die zweite Flasche halb leer.<br \/>\nWas jetzt?<br \/>\n\u00dcber mir kreiste bedrohlich das DNF, der Albtraum jedes Rennsportlers.<br \/>\n<strong>D<\/strong>id <strong>N<\/strong>ot <strong>F<\/strong>inish &#8211; Hat das Ziel nicht erreicht.<br \/>\nSollte ich auf die Kurzdistanz runter wechslen?<br \/>\nSchwer m\u00f6glich.<br \/>\nDa wird nur 42km geradelt und ich habe schon fast 50 beisammen. Das verf\u00e4lscht den kompletten Tag&#8230; ach und geschwommen w\u00e4re ich dann auch erheblich zu viel.<br \/>\nAlso was dann?<br \/>\nLangsamer fahren und so mit 300ml die restlichen knapp 40km abspulen?<br \/>\nNetter Gedanke, aber unrealistisch.<br \/>\nIch egal wie lange ich noch fahre, ich brauche Fl\u00fcssigkeit. JETZT!<br \/>\nDas ist eine echte Krise.<br \/>\nWas mache ich hier eigentlich?<br \/>\nSo wie die Restmenge in meiner letzten Flasche schwand, nahm auch meine Motivation mehr und mehr ab.<br \/>\nHatte ich tats\u00e4chlich geglaubt, ich k\u00f6nne hier einfach mal so eben nen Halb-Ironman vom Hocker rei\u00dfen?!<br \/>\nSpontan am Freitag auf der Arbeit beschlossen und aus der hohlen Hand f\u00fcr den n\u00e4chsten Vormittag beschlossen.<br \/>\nMan, das ist&#8230; das ist so vermessen und unw\u00fcrdig gegen\u00fcber dieser Distanz.<br \/>\nDann war die Flasche leer.<br \/>\nMeine Beine hielten inne.<\/p>\n<p><strong>Nach 1:35h und insgesamt 55 von 90km stieg ich ersch\u00f6pft vom Rad&#8230;<\/strong><\/p>\n<p>&#8230;und rannte mit gef\u00fchllosen Beinen wie auf Eierschalen in die Umkleide wo ich neben meiner \u00fcbervollen Sporttasche auch noch den gesamten Getr\u00e4nke-Vorrat in den Spind gequetscht hatte.<br \/>\nDie Zeit lie\u00df ich weiter laufen. In einem realen Rennen stoppt auch niemand die Uhr, nur weil ein Teinehmer schiffen muss oder dergleichen.<br \/>\n1\/3 Johannisbeer-Saft in die Pulle, dann auf 1\/2 mit Bananen-Nektar auff\u00fcllen, 1 Gelpack reinquetschen, Prise Kochsalz, gut sch\u00fctteln.<br \/>\nDas ganze zweimal, nebenbei die Flasche Iso in einem Zug leer getrunken, schnell das Armband \u00fcbergezogen, welches ich vorhin ebenfalls vergessen hatte.<br \/>\nSpind zu und ab zum Check In.<br \/>\nDort f\u00fcllte mir die freundliche junge Dame meine Pullen mit Wasser auf.<br \/>\nKurz sch\u00fctteln und zur\u00fcck auf die Trainingsfl\u00e4che.<\/p>\n<p><strong>Ich habe ein Rennen zu fahren!<\/strong><\/p>\n<p>35km noch, das ist doch nichts mehr.<br \/>\nDas ist ungef\u00e4hr meine damalige Rennrad-Sprint-Strecke, die ich mittwochs nach der Arbeit locker abgerissen hab.<br \/>\nProgramm starten, 220 Watt einstellen. Links voll durchtreten, Rechts nochmal nachziehen und schon habe ich 120 Umdrehungen auf dem Tacho.<br \/>\nDie Beine f\u00fchlen sich an wie neu geboren.<br \/>\nIch schw\u00f6re euch, wenn ich jemals wieder solch eine Krise auf dem Rad haben sollte&#8230; dann hocke ich mich einfach 5 Minuten in eine Ecke und mache gar nichts.<br \/>\nLieber 5 Minuten verlieren und danach neu durchstarten, als sich ein D.N.F. einfangen!<br \/>\nKasi ist zur\u00fcck im Rennen!<br \/>\nDer Puls pendelt sich wieder bei 155 ein. Etwas \u00fcber 75% meiner Maximalleistung. Klar werde ich damit keine Bestzeiten aufstellen, aber ich muss mir auch noch ein wenig f\u00fcr den Halbmarathon aufheben!<br \/>\nDenn jetzt h\u00e4lt mich nichts mehr auf. Die Distanz hat mich ins Straucheln gebracht, aber damit hat sie meinen Willen nur noch mehr entfacht!<br \/>\nDir werde ich es zeigen!<br \/>\nUnd da ich schon weit \u00fcber die H\u00e4lfte habe, brauche ich nun auch keine R\u00fccksicht mehr auf Getr\u00e4nke-Dosierungen nehmen: Au\u00dferdem habe ich zur Sicherheit eine Wasserflasche unters Bike gestellt. Stille Reserve f\u00fcr alle F\u00e4lle.<br \/>\nIch steckte mir wieder die H\u00f6rer ins Ohr. Gerade hatten Timbaland und Katy Perry angefangen:<\/p>\n<p>&#8222;What&#8217;s somebody like you, doin&#8216; in a place like this?<br \/>\n<strong>1, 2, 3 &#8211; Come on!<\/strong><br \/>\nI&#8217;ll never be the same, if we ever meet again!&#8220;<\/p>\n<p>Ja, DAS ist es. Dieses Lied hat meinen Rythmus. Immer und immer wieder repeate ich es.<br \/>\nDie n\u00e4chsten 30 km spule ich fast wie im Rausch runter, passiere die 85km-Marke nach 2:32h.<br \/>\nZeit das Bike ein letztes Mal zu resetten, damit es nicht im Schlussspurt abbricht und ich mit krummen Zahlen rechnen muss.<br \/>\n&#8222;L\u00f6schen&#8220; &#8211; &#8222;2x Pers\u00f6nlicher Trainer&#8220; &#8211; &#8222;Start Wattprogramm&#8220; &#8211; &#8222;Zeitwahl: 60min (max)&#8220; &#8211; &#8222;Wattvorgabe: 2-2-0&#8220; &#8211; &#8222;Eingabe&#8220;<br \/>\nMeine Finger fliegen \u00fcber die Tastatur.<br \/>\nUnd Vollgas!<br \/>\n5000 Meter. Das ist ein Witz. Das ist nichts mehr!<br \/>\nMein Arsch geht jetzt immer wieder kurz aus dem Sattel, mit voller Wucht stemme ich die F\u00fc\u00dfe in die Pedale.<br \/>\nZeitweise erreiche ich \u00fcber 135 Umdrehungen, das Schwungrad bekommt so eine kinetische Wucht, dass es mir die Beine in der Aufw\u00e4rtebewegung fast in den Bauch rammt. Die F\u00fc\u00dfe fliegen fast aus den Schlaufen. Ich hatte sie absichtlich nicht sehr eng geschnallt, um blo\u00df keine weitere Sehnenreizung zu riskieren.<\/p>\n<p>8:39min sp\u00e4ter sprang der Entfernungsmesser auf 5,00km.<br \/>\nIch stoppte die Uhr bei 2:41:00 glatt<\/p>\n<p><strong>90km Rennrad in 2:41h<\/strong><\/p>\n<p>Inklusive der knapp 5 Minuten Boxenstopp.<br \/>\nJetzt schnell, aber gr\u00fcndlich das Bike und den Boden der n\u00e4heren Umgebung mit Desinfektionsmittel abspr\u00fchen und abfeudeln.<\/p>\n<p>Wieder wie auf zittrigen Beinen die Treppe runter zur Umkleide. Mit dem ohnehin schon klatschnassem Handtuch so gut wie m\u00f6glich den K\u00f6rper trocken legen.<br \/>\nRaus aus den Schuhen.<br \/>\nAch du Schei\u00dfe.<br \/>\nMeine Socken sind klatschnass, als w\u00e4re ich mit ihnen gerade einer Badewanne entstiegen.<br \/>\nDamit kann ich nicht laufen!<br \/>\nUnm\u00f6glich.<br \/>\n&#8230; Plan B: Die Baumwollsocken von vor dem Schwimmen.<br \/>\nDie lange 3\/4 Lauftight an, GPS-Uhr gestartet, Schuhe geschn\u00fcrt.<br \/>\nDann versuchte ich mich in die &#8222;Rennpelle&#8220; mein Lauf-Untershirt zu zw\u00e4ngen. Das Teil ist auch unter ruhigen Bedingungen schon widerspenstig.<br \/>\nAber mit klammen Oberk\u00f6rper und in Eile.<br \/>\n4 mal musste ich ansetzen bevor ich halbwegs bequem in dem Ding steckte.<br \/>\nJacke unterm Arm. Die T\u00fcte mit der Laufverpflegung in die Hand und ab daf\u00fcr.<br \/>\nRaus ums Geb\u00e4ude herum und auf die Au\u00dfenanlage.<br \/>\nSchnell die Getr\u00e4nkedosen auf in dem kleinen Wettkampf-Kabuff direkt neben Bahn 8 aufstellen und Go, Go, Go !<\/p>\n<p>Den kompletten Wechsel mit Bike schrubben schaffte ich in 17 Minuten. Also diesmal &#8222;nur&#8220; 5 Minuten Wechselzeitstrafe<\/p>\n<p>&#8222;Einen Halbmarathon l\u00e4uft man zur Not auch verkatert und in Gummistiefeln&#8220;, hatte der gro\u00dfe Herbert Steffny einmal gesagt.<br \/>\nWieviel Wahrheit in dieser Aussage steckt, w\u00fcrde ich in hoffentlich 21,1km wissen!<\/p>\n<p><strong>Kilometer 1 &#8211; 4:05min<\/strong><br \/>\nDas l\u00e4uft ja tats\u00e4chlich besser, als ich erwartet hatte!<br \/>\nIch wusste, dass 4:17 auf eine glatte 90min-Zeit hinauslaufen w\u00fcrde.<\/p>\n<p><strong>Kilometer 2 &#8211; 4:17min<\/strong><br \/>\nEgal, ich habe ja noch 12 Sekunden Reserve von eben!<\/p>\n<p><strong>Kilometer 3 &#8211; 4:14min<\/strong><br \/>\nJepp. So muss das sein. Nur nicht unterbuttern lassen.<\/p>\n<p><strong>Kilometer 4 &#8211; 4:14min<\/strong><br \/>\nWahnsinn, wenn ich mich in diesem Tempo festsetzen kann, w\u00e4re das der absolute Hammer!<\/p>\n<p><strong>Kilometer 5 &#8211; 4:21min &#8211; Zwischenzeit: 21:12min<\/strong><br \/>\nDie &#8222;schlechte&#8220; Zeit kommt nur daher, dass ich mir eine Flasche vom Tisch geangelt und eine Runde lang trinkend mitgeschleppt habe, bevor ich sie wieder auf den Tisch warf!<br \/>\nAch und selbst wenn.<br \/>\n&#8222;Solange ich unter 5:00min\/km bleibe ist meine Welt in Ordnung. Das sind unter 100 Minuten.&#8220;, versuchte ich mir einzureden, obwohl ich im inneren wusste, dass langsamer als 4:30 schon eine kleine Niederlage ist.<br \/>\nNein, keine Niederlage. Das Wort ist zu gro\u00df. Eine klitzekleine Entt\u00e4uschung.<br \/>\nDas trifft es besser.<\/p>\n<p>&#8230;der Wind frischte auf. Mir wird kalt!<br \/>\nBeim n\u00e4chsten &#8222;Boxenstopp&#8220; ziehe ich mir deshalb die Laufjacke \u00fcber. Das Kopftuch hatte ich schon von Beginn an \u00fcbergezogen.<br \/>\nJa, viel viel besser.<br \/>\nDen Mp3-Player hatte ich absichtlich nicht dabei.<br \/>\nIch laufe meine Rennen immer ohne Musik.<br \/>\nSo drehte ich meine Runden entgegendem Uhrzeigersinn&#8230; ein leichtes Zwacken in der linken Wade breitet sich pl\u00f6tzlich in den Linkskurven aus.<br \/>\nNein.<br \/>\nBitte nicht.<br \/>\nNicht jetzt!<br \/>\nAuf den Geraden ging es v\u00f6llig ohne Probleme.<br \/>\nTrotzdem wurde ich langsamer. Ich pendelte mich langsam irgendwo zwischen den 4:30 und 5:00 ein.<\/p>\n<p><strong>Kilometer 10 &#8211; 4:46min &#8211; Zwischenzeit: 44:26min<\/strong><br \/>\nIch drehte um und lief nun mit dem Uhrzeigersinn.<br \/>\nAus den Linkskurven wurden Rechtskurven, die Wade verstummte Augenblicklich.<\/p>\n<p>Ich laufe zwar noch, aber langsam f\u00e4llt es mir immer schwerer.<br \/>\nH\u00e4tte ich doch nur mal die Kurzdistanz gew\u00e4hlt!<br \/>\nDann w\u00e4re ich jetzt schon fertig.<br \/>\nNein. Nein. Nein.<br \/>\nIch will den Halb-Ironman.<br \/>\nWenn ich den schaffe, dann brauche ich vor meinem ersten Kurzdistanz-Wettkampf keinerlei Ausdauersorgen haben.<br \/>\nDann kann ich mich ganz um das &#8222;wie schnell&#8220; k\u00fcmmern und muss nicht auf das &#8222;ob \u00fcberhaupt&#8220; achten.<br \/>\nDas ist ja schlie\u00dflich der Sinn der heutigen \u00dcbung!<\/p>\n<p>Nach 60 Minuten hatte ich genau 13,34km zur\u00fcck gelegt.<br \/>\nIch hielt kurz am Boxenstopp und kippte mir eine Dose Red Bull auf Ex rein.<br \/>\nAu\u00dferdem fand ich den Mp3-Player in der linken Jackentasche.<br \/>\nHatte ihn wohl aus Reflex an seinen gewohnten Platz gesteckt.<\/p>\n<p>Ich startete Bob Marley&#8217;s grandioses Album &#8222;Legend&#8220; zu legte wieder etwas an Tempo zu:<\/p>\n<p><strong>Kilometer 15 &#8211; 4:39min &#8211; Zwischenzeit: 68:21min<\/strong><br \/>\nSechs mikrige Kilometer.<br \/>\nJetzt sogar schon 5-Komma.<br \/>\nEy&#8230; F \u00fc n f!<br \/>\nF\u00fcr nen 5km-Lauf zieh ich mich doch normal nichtmal um. Das laufe ich locker in Jeans und Wollpulli ohne Schwei\u00dfperle runter.<\/p>\n<p>Schon seit einer Ewigkeit starte ich nur noch auf die d\u00fcnne wei\u00dfe Linie vor mir. Begrenzung zwischen Bahn 1 und 2.<br \/>\nAuf ihr lief ich, wie an einer unsichtbaren Schnur gezogen meine Runden.<br \/>\nIch wusste, dass mir niemand entgegen kommen konnte, was mich beim Schwimmen so gest\u00f6rt hatte, wurde jetzt meine Zuflucht.<br \/>\nBleiern und leer kam ich mir vor. Die Energie, die der Red Bull in mir entfachte, war bereits schon wieder verebbt.<br \/>\nNach jeder Runde warf ich einen Blick auf meine Uhr.<br \/>\n&#8230;und fluchte jedes Mal, dass es nur 400m mehr geworden waren.<\/p>\n<p><strong>Kilometer 16 &#8211; 4:33min<\/strong><br \/>\nHier laufe ich nun schon seit 72 Minuten.<br \/>\nLebe f\u00f6rmlich nur noch von Kilometer zu Kilometer und st\u00e4ndig nagt es in meinen Gedanken.<br \/>\n&#8222;Einfach stehen bleiben.&#8220;<br \/>\n&#8222;Wer zwingt dich dazu?&#8220;<br \/>\n&#8222;16 sind doch fast 21, du wei\u00dft, dass du es k\u00f6nntest&#8220;<\/p>\n<p><strong>Kilometer 17 &#8211; 5:06min<\/strong><br \/>\nIch will es mir nicht eingestehen, aber wieder kreist das DNF \u00fcber mir.<br \/>\nVerzweifelt kippe ich mir die letzte Dose Red Bull in den Hals und trabe langsam weiter.<br \/>\nDa bricht die Sonne in einem glei\u00dfenden Strahl durch die Wolkendecke und scheint genau auf die Sportanlage.<br \/>\nIch bin ja wirklich nicht abergl\u00e4ubig, aber als dann noch der Mp3-Player per Random-Funktion zum <a href=\"http:\/\/www.myvideo.de\/watch\/7575520\/Bob_Marley_Three_Little_Birds\" target=\"_blank\">n\u00e4chsten Lied<\/a> springt&#8230; <\/p>\n<p>Kurz drifte ich weg in eine Zeit, die mir vorkommt, als stamme sie aus einem anderen Leben, dabei sind nur wenige Jahre vergangen.<br \/>\n&#8222;&#8230;Don&#8217;t worry about a thing. &#8218;Cause ev&#8217;ry little thing gonna be alright!&#8220;, leise mitgetr\u00e4llert von Yasmin neben mir im Gras liegend&#8230;<br \/>\nUnbewusst wandert meine Linke an den Hals; sucht die Kette, umfasst kurz ihren Ring.<br \/>\nIch bin hier nicht alleine!<br \/>\nUnd ich werde ganz bestimmt nicht stehen bleiben.<br \/>\nHeute nicht.<br \/>\nUnd \u00fcberhaupt niemals mehr!<\/p>\n<p><strong>Kilometer 18 &#8211; 4:34min<\/strong><br \/>\nNur noch 3 kleine, mickrige Kilometer.<br \/>\n3000 Meter.<br \/>\nIn guten Zeiten ist das ein Akt von gerade einmal 10:09min f\u00fcr mich.<br \/>\nLass es heute 14 Minuten sein.<br \/>\n14 kleine Minuten nur noch.<\/p>\n<p><strong>Kilometer 19 &#8211; 4:30min<\/strong><br \/>\n2000 Meter, Scha-lala-la-laaa!<br \/>\nDie Distanz hat wirklich alles versucht, um mich in die Knie zu zwingen.<br \/>\nAber jetzt kann sie mir nichts mehr.<br \/>\nJETZT nicht mehr!<\/p>\n<p><strong>Kilometer 20 &#8211; 4:31min<\/strong><br \/>\n2 1\/2 kleine Runden nur noch.<br \/>\nIch fliege.<br \/>\nIch tr\u00e4ume davon wie es sein wird.<br \/>\nJetzt.<br \/>\nGleich.<br \/>\n&#8230;werde ich laut jubeln?<br \/>\noder auf die Knie fallen?<br \/>\nVielleicht die H\u00e4nde in den Himmel recken?<br \/>\nWie f\u00fchlt sich so etwas an?<\/p>\n<p><strong>Kilometer 21,1 &#8211; 4:01min &#8211; Zielzeit: 96:44min<\/strong><\/p>\n<p>Langsam trabe ich aus. 5 Stunden und 50 Minuten nachdem ich im Schwimmbad die Uhr startete.<br \/>\nEs ist jetzt genau 17:40 Uhr.<\/p>\n<p>Ich stehe einfach nur da. Freue mich still &#8211; und l\u00e4chle.<\/p>\n<p><code>Tagesbilanz: Halb-Ironman (1,9km - 90km - 21,1km)<br \/>\nBruttozeit: 5:50h (inklusive aller Wege, Wechsel und Aufr\u00e4umarbeiten)<\/code><\/p>\n<p><code>Netto-Einzelzeiten:<br \/>\n------- Schwimmen: 033:31 min<br \/>\nWechselzeitstrafe: 013:00 min<br \/>\n-------- Spinning: 161:00 min<br \/>\nWechselzeitstrafe: 005:00 min<br \/>\n---------- Laufen: 096:44 min<br \/>\n-----------------------------<br \/>\nNetto-Gesamtzeit: 302:15min ~ 5:02:15h<\/code><\/p>\n<p><code>Begegnungen: Andreas - unbewusster Motivator des Tages!<\/code><\/p>\n<p><code>Erkenntnis des Tages:<\/code><\/p>\n<p><strong>Nicht auch nur ann\u00e4hernd in Worte zu fassen!<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Samstag, 25. Februar 2012 Projekt XX: StrongmanRun 2012 Tag: 143 \/ 84. Trainingstag: &#8222;Trockentriathlon&#8220; Wetter: 12\u00b0C, bew\u00f6lkt. Perfektes Rennwetter Nach einer \u00fcberraschend ruhigen Nacht purzelte ich kurz nach 10 Uhr aus dem Bett. Eigentlich viel sp\u00e4ter als geplant&#8230; aber egal, &hellip; <a href=\"http:\/\/www.dummschwitzer.de\/blogsys2013\/?p=395\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_links_to":"","_links_to_target":""},"categories":[10,5,8,3],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.dummschwitzer.de\/blogsys2013\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/395"}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.dummschwitzer.de\/blogsys2013\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.dummschwitzer.de\/blogsys2013\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.dummschwitzer.de\/blogsys2013\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.dummschwitzer.de\/blogsys2013\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=395"}],"version-history":[{"count":4,"href":"http:\/\/www.dummschwitzer.de\/blogsys2013\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/395\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":780,"href":"http:\/\/www.dummschwitzer.de\/blogsys2013\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/395\/revisions\/780"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.dummschwitzer.de\/blogsys2013\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=395"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.dummschwitzer.de\/blogsys2013\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=395"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.dummschwitzer.de\/blogsys2013\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=395"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}