28. Internationaler Trierer Stadtlauf

12 Monate Training für 4 Minuten und 47 Sekunden

Sonntag, 26.06.2011

8:45 Uhr.
Vor fast genau einem Jahr stand ich an genau dieser Stelle.
Damals befand ich mich zum ersten Mal innerhalb eines Startblockes und war entsprechend aufgeregt.
Jetzt zählte ich mich bereits zu den Erfahreren, denn seit dem 27.06.2010 hatte ich bereits einige Rennen absolviert. Und so war mir beim Warmlaufen auch relativ klar, dass ich heute keinen extrem schnellen Tag haben würde.
Naja, wen wunderts: Die letzten Tage daheim immer erst um 6 Uhr morgens in Bett, gestern dann auch schon um 10 Uhr wieder aus den Federn und auf gen Trier. Dort dann mit Freunden ins Kino und später noch auf einen kleinen Absacker übers Altstadtfest geschlendert.
Um 2 Uhr dann heute morgen wie erschlagen in den Schlafsack geklettert. Um 5:50 Uhr dann schon wieder raus.
Da half es auch nur wenig, dass ich diesmal auf der Couch und nicht dem Küchenboden des selben Freundes wie letztes Jahr nächtigte.
Trotzdem, unter 40 Minuten wäre schon sehr schön.
Sozusagen ein kleiner Ritterschlag auch in ‚meinem Trier‘.
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11. EVL-Halbmarathon, Leverkusen

Streckenerkundung im Schnelldurchgang und ein neuer ‚Gegner‘

Sonntag, 19. Juni

Kurz nach 8 Uhr betrat ich die Kurt-Rieß-Sportanlage des TSV Bayer 04 Leverkusen. Die Temperatur lag bei ungefähr 14°C und leichten Nieselschauern.
Eigentlich perfekte Bedingungen für einen besonders schnellen 10km-Lauf, wenn da nicht der böhige und ständig drehende Wind wäre – und die Tatsache, dass ich nach meinem 5km-Bestzeitenlauf am Vorabend nur knapp 5 Stunden Schlaf gefunden hatte.

Die Organisation des Laufes war absolut einwandfrei: Vor dem Eingang der „Herbert Grünewald-Halle“ war ein kleines Zelt aufgebaut, in welchem man zum Einen die Startnummern abholen (was ich aber bereits am Vortage erledigt hatte), und zum Anderen das Gepäck für den Shuttle vorbereiten konnte.
Denn der 10km-Lauf war kein Rundkurs mit Start und Ziel in Opladen, wie der Halbmarathon-Hauptlauf, sondern würde uns entlang der Dhünn ebenfalls nach Opladen ins Ziel führen.
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29. Neusser Sommernachtslauf

Monegassisches Renn-Flair am Niederrhein

Samstag, 18. Juni 2011

Immer nur stur die 10km im Wettkampf ablaufen ist auf Dauer für den Kopf nicht sehr gut.
Man wird ‚müde‘, verliert den Biss, den Siegeswillen.
Zur Abwechslung hatte ich mir also nach meinen 5km Gegenwind-Trainingslauf am leverkusener Mühlbachdamm zwei 5000m-Wettkämpfe in den Rennkalender eingebaut.
Der Erste sollte heute Abend stattfinden.
Wieder einmal in Neuss.
Jenem Städtchen in der Nähe Düsseldorfs, in welchem ich 2008 meine ersten Jogging-Laufschritte auf dem Rheindamm tat.
Am 17.7.2010 hatte ich dort während meiner Triathlon-Vorbereitung einen recht schweren Rennradsturz und lag knapp 7 Tage zur Beobachtung mit angeschwollenem und zusammengenähten Gesicht im Lukaskrankenhaus.
(Liebe Grüße an die Belegschaften der C1A und C2B ! *zwinker*)
Im Dezember schließlich lief ich beim Nikolauslauf der TG-Neuss über 5000m zum ersten Mal an die Spitze meiner Altersklasse M30.

Neuss ist für mich also nicht nur irgendein Veranstaltungsort.

Bereits auf der Autobahn erfüllte mich eine tiefe Zufriedenheit und Freude hier und heute antreten zu dürfen.
Noch in der Lage zu sein antreten zu können!
Ich fuhr einen kleinen Schlenker, vorbei am Lukaskrankenhaus, passierte die Polizeiwache in welcher ich nach der Protokollaufnahme mein völlig zerrissenes Rennrad in Empfang nahm und natürlich auch die gegenüberliegende Tankstelle, an der ich damals direkt eine Schachtel Fluppen kaufe, während ich auf meinen Bruder wartete, der mich und mein Alu-Knäuel abholen wollte.
(Oh, man… zum Glück habe ich das jetzt auch wieder hinter mir!)
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31. Internationaler Volkslauf mit Halbmarathon, Straberg

Glutsonne, lustige Rennschnecken und ein Wiedersehen mit Hacky

Kurz zur Vorgeschichte:
In unserem Mutterkonzern schießen seit 2010 die Lauftreffs aus dem Boden wie in Holland die Tulpen.
Finde ich eine gute Sache, denn dadurch kommen vielleicht Menschen zum Laufen, die sich sonst nie getraut hätten.
Leider ist es mir aber nicht möglich, montags um 16 Uhr trainingsbereit am Sportplatz zu sein, daher habe ich mich unserem Tochterkonzern-Lauftreff nicht angeschlossen (und sozusagen ’stattdessen‘ den Miep! Miep! gegründet).
Konkurrenz belebt eben nicht nur das Geschäft, sondern auch das Training!
Solange man im Ziel zusammen drüber lachen kann, ist alles okay.
Als Motivation und natürlich auch aus Werbegründen nehmen diese Lauftreffs an einigen regionalen Rennen teil.
So trafen denn am 24. September 2010 im Rahmen der „7 Meilen von Zons“ zum ersten Mal die Kollegen und ich aufeinander.
Überraschenderweise war auch ein Kollege dabei, der kurz zuvor in meine Abteilung ‚hineingeschnuppert‘ hatte.
Nennen wir ihn einfach mal „Hacky“.
Hacky ist ein wirklich lieber Kerl, wie ich Anfang 30, nicht auf den Mund gefallen, wobei er sehr gerne sehr viele Fremdwörter, deren genaue Definition er partiell jedoch nur rudimentär eruieren konnte, in möglichst komplizierte, und nebenbei bemerkt: syntaktisch fragwürdige, Schachtelsätze verbaut.
So halt – irgendwie.
Wäre man böswillig, so könnte man auch sagen „Der Hacky redet halt viel, wenn der Tag lang ist.“
Wie genau dieses erste Aufeinandertreffen vonstatten ging, und vor allem wer der Schnellere war, werde ich beizeiten einmal gesondert schildern.
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Wettkampftraining? – Trainingswettkampf!

Einhergehend mit dem neuen Trainingsplan ab Mai 2011 habe ich auch meine Zielsetzungen bei den einzelnen Rennen abändern „müssen“.
Eigentlich war mein Ziel von Anbeginn der Dummschwitzer-Zeit beim Trierer Stadtlauf 2011 irgendwo Top 25 zu finishen (Zielzeit: max 36:59min).
Danach hätte der Dummschwitzer seinen Zweck erfüllt.
Ich wollte das Laufen zwar nicht komplett aufgeben, aber zumindest zugunsten einer Abendschule einschränken.
Trier habe ich mir deshalb ausgeguckt, weil es zum Einen mein einjähriges „Rennjubiläum“ darstellt und zum Anderen, weil ich die Rennstrecke ja von letztem Jahr kenne und daher besser Tempo und
Kräfte dosieren kann.

Ungefähr so habe ich mich dann auch beim Lauftrainer erklärt. Als Antwort bekam ich folgende Aussage:
„Man kann schon versuchen in den verbleibenden 6 Wochen noch etwas an deiner Form zu feilen, aber richtig seriös ist dieser Zeitplan und diese Zielsetzung nicht.“
Zu groß sind meine Defizite in einigen Bereichen (vor allem Rumpfmuskulatur und Schnellkraft), um mich in dieser kurzen Zeit als schlüssiges „Gesamtpaket“ auf die Piste zu lassen.
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